Wein aus Italien

Rotwein aus Italien

Italien ist nach wie vor eines der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen und beeindruckt durch seine Küche und Weine. Vor allem die italienischen Rotweine haben sich ihren festen Platz auf den Weinkarten der Restaurants wie auch in den Weinkellern der Genießer erobert. Und das nicht nur in unserem Land, sondern weltweit.

Traditionsreiche Entwicklung des Weinbaus

Die Bodenbeschaffenheit und das milde Klima in Italien, bieten beste Bedingungen für den Weinbau. Das wurde bereits in der prähistorischen Epoche erkannt und der früheste historische Beleg auf italienische Weine geht bis in die vorchristliche Zeit zurück.

Weinanbaugebiete sind im ganzen Land verteilt. Doch einige Gegenden, haben ihre eigenen Weinsorten erzeugt und sind dadurch im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde.

Rote Trauben für exquisiten italienischen Rotwein

Bekannte rote Rebsorten sind Merlot, Sangiovese, Nebbiolo und Cabernet Sauvignon. Die Trauben werden entweder sortenrein produziert oder verschnitten. Während Merlot und Sangiovese weit verbreitet und unkomplizierter im Anbau sind, gelten die Trauben der Nebbiolo und Cabernet Sauvignon als Edelreben. Besonders schwierig zu kultivieren sind die Reben der Nebbiolotrauben.

Die Rotweingegenden Italiens

Als Hauptanbaugebiete für italienische Rotweine gelten Apulien, die Toskana und der Piemont. Als bekannteste Sorten wären hier der Chianti für die Toskana und der Barolo für den Piemont zu nennen. Als „Wein der Könige“ ist der Barolo immer die erste Empfehlung für besonders festliche Gelegenheiten.

Im Piemont wird ein Großteil der Gesamtproduktion aus der Nebbiolorebe produziert, weil diese anspruchsvoll zu kultivierende Weinpflanze, fast ausschließlich hier angebaut wird. Die Super-Toskaner werden aus Sangiovese und Cabernet Sauvignon gewonnen.

Besondere italienische Rotweine

Als teuerster italienischer Rotwein gilt der Sassicaia, der mit einer tiefen rubinroten Farbe und einem vollen Geschmack besticht. Er wird in der Maremma angebaut und soll den italienischen Weinbau revolutioniert haben.

Aus Versehen kam es in den 30-er Jahren des 20. Jahrhunderts zur Herstellung des Amarone. Durch die Unachtsamkeit eines Kellerarbeiters, wurde aus einem vergessenen Fass Recioto der erste Amarone. Der zu Alkohol vergorene Restzucker sorgt für einen höheren Alkoholgehalt und einen sehr speziellen Geschmack. Auch er zählt zu den hochwertigsten italienischen Rotweinen.

Fachgerechte Lagerung

Die Freude an den guten Weinen, währt besonders lang, wenn diese auch fachgerecht gelagert werden. Auch wenn Rotweine nicht gekühlt serviert werden, sollten sie bei länger andauernder Aufbewahrung eher kühl lagern. Ein dunkler Raum mit einer Temperatur um 13 ° Celsius gilt als ideal. Damit die Flaschen keine Luft ziehen, sollen sie liegen und so den Korken feucht halten und am Austrocknen hindern.

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